Halfup Mohawk Braid – Geflochtener Irokesen-Zopf

Und wo ich gerne leben würde.

Ich würde gerne am Meer leben, weil die Weite einfach so beruhigend ist, weil ich das Segeln und den Strand liebe.
Ich würde gerne in einer Großstadt leben, um mittendrin zu sein im pulsierenden Leben, wie bei Sex and the City und um nie wieder Langeweile zu haben.
Ich würde gerne bei den Bergen leben, weil man dort so viele Abenteuer erleben kann, so viel zu sehen, zu tun.
Ich würde gerne in einer Vorstadt leben, weil ich dort nah genug an allem dran bin und trotzdem meinen Freiraum habe.
Ich würde gerne am Wald leben, um meine Ruhe zu haben und um die Natur zu genießen, durchatmen.
Ich würde gerne auf dem Dorf mit meinen Eltern leben… nun ja, weil es dort immer und überall Schnaps gibt.
You feel me?
Ich habe ja schonmal ausprobiert woanders zu leben – in einem Vorort von Chicago und dort habe ich die wohl wichtigste Erkenntnis meines Lebens gemacht: Du kannst wohnen wo immer du willst, doch dein Leben holt dich immer wieder ein. Dabei ist völlig egal, wie weit weg du bist und wie anders der Ort im Vergleich zu deinem ursprünglichen Zuhause ist. Du kannst nicht fliehen. Anfangs ist alles neu und aufregend und anders. Doch irgendwann verfällt man doch immer wieder in die alten Gewohnheiten, die alten Muster. Das Interessante daran ist, dass sich Situationen wiederholen und Altbekanntes wieder und wieder und wieder passiert – egal wo man ist, egal wie anders alles ist. Kann es sein, dass es doch nicht an den Anderen liegt, sondern an einem selber? Kann es sein, dass es eigentlich egal ist wo man lebt? Kann es sein, dass wir aufhören sollten unser Glück von unserem Umfeld abhängig zu machen?
Wisst ihr, dass ihr es aber unbedingt ausprobieren solltet? Ihr werdet euch selbst nicht entkommen können, doch ihr könnt versuchen wundervolle Dinge zu erkennen. Meine Zeit in Chicago hat mir gezeigt, dass man keine Angst vorm Alleinsein haben muss, denn es gibt überall wundervolle Menschen. Ich habe gesehen, dass man manchmal sehr festgefahren ist und auch mal andere Werte zulassen sollte, dass Hilfe annehmen gar nicht so schlimm ist. Und ich habe gelernt, dass man eine Stadt lieben kann – eeil sie einem einerseits die Augen öffnet, den Boden unter den Füßen wegzieht und einem andererseits zeigt wie viel Wunder und Menschlichkeit da draußen rumschwirrt.
Ich kann gar nicht oft genug sagen wie sehr ich Chicago liebe… und es ist nicht das erste Mal das ich darüber schreibe: Top Double French Braids.

Diese Trend-Frisur ist übrigens ganz einfach nachzumachen, ich erkläre euch wie.
Ihr braucht:

  • 2 Haargummis
  • evtl. Haarklemmen

Vorbereitung:
Glättet die Haare am besten vorab.

So wird’s gemacht:

  1. Setzt 2 nebeneinander liegende Scheitel am Oberkopf, die ca. 5 cm auseinander liegen und bis zum Hinterkopf gehen. Die Haare dazwischen lasst ihr „draußen“ und die restlichen Haare steckt ihr kurz weg.
  2. Jetzt flechtet mit den Haaren innerhalb der beiden Scheitel einen holländischen Zopf (nicht zu fest). Fangt bei der Stirn an und nehmt immer nur wenig Haare hinzu damit ihr bis zum Ende auskommt.
  3. Wenn ihr am Hinterkopf angekommen seid, dann flechtet den Zopf einfach ganz normal, ohne weitere Strähnen hinzuzunehmen, weiter und fixiert das Ende dann mit einem Haargummi.
  4. Zieht den Zopf an jeder einzelnen Windung ein wenig auseinander, damit er etwas voluminöser wird.
  5. Nehmt nun die restlichen Haare vom rechten und linken Oberkopf dazu und macht in der Mitte des Hinterkopfes mit dem geflochtenen Zopf und den beiden dicken Haarsträhnen von rechts und links einen Pferdeschwanz. Kämmt dabei die beiden Strähnen eventuell mit ein wenig Haargel glatt nach hinten.
  6. Wickelt nun noch 1 Haarsträhne aus dem Pferdeschwanz, um das Haargummi und fixiert das Ende unter dem Pferdeschwanz mit einer Haarklemme.

Tipps & Tricks:

  • Wenn mal eine Strähne ganz rauskommen sollte oder euch stören sollte, dann könnt ihr sie einfach unter dem Zopf mit Haarklemmen wegstecken.
  • Macht zum Schluss noch ein wenig Haaröl in die Spitzen.

Diese Frisur ist total im Trend und ist zur Zeit nicht mehr wegzudenken. Der „gefakte“ Irokese ist die perfekte Festivalfrisur und auch zum Sightseeing geeignet. Das Beste an ihr ist, dass sie zwar ganz schnell und einfach nachzumachen ist, aber immer nach viel mehr aussieht. Ich liebe solche Frisuren. Wer nicht? 🙂

Mny
♡♡♡

4 thoughts on “Halfup Mohawk Braid – Geflochtener Irokesen-Zopf

  1. …und WIE SEHR ich diese Liebe zu Chicago mit dir teile, ich hoffe, dass ich ganz bald wieder hinfliegen kann. Es ist lustig, mein Mann und ich hatten immer den Plan ins Ausland zu gehen, aber bevor wir es ausprobiert hatten, bin ich auf eine ähnliche Erkenntnis gekommen, wie du. Es wird am Anfang alles aufregend und neu sein, aber irgendwann wir alles Alltag und Routine. Mittlerweile könnte ich mir vorstellen auf Zeit woanders zu leben, aber meinen “Heimathafen” habe ich gefunden. Allerdings geht es mir ganz gleich, bin ich in der Stadt, will ich aufs Land, bin ich in den Bergen, will ich ans Meer, irgendwie fühle ich mich oft wirklich zerrissen, aber vielleicht ist das ja auch gar nicht so schlimm, solange ich mit mir selbst doch irgendwie im Reinen bin. Ich wünsche dir eine ganz fantastische Wochenmitte, alles Liebe, x S.Mirli!
    http://www.mirlime.com

  2. Oh ja da hast du wohl Recht meine Liebe! Man ist nirgendswo auf der WElt alleine, überall gibt es wunderbare Menschen 🙂 Das habe ichgerade wieder festgestellt, als eine Freundin zum Studieren ins Ausland ging. Sie traf an den ersten Tagen schon so viele Menschen! Trotzdem bin ich jemand der sehr Heimat verbunden ist. Ich kann mir nicht vorstellen für immer weit weg von meiner Familie zu wohnen – aber weiß wohin das Leben mich trägt!

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Donnerstag!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von http://www.demwindentgegen.de

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