Accent Fishtailbraid in a Wrapped Bun – Fischgrätenzopf: Akzente setzen in einem Dutt

…und über die Freunde die man nie sieht, hört oder liest

Immer wieder treffe ich auf liebe Menschen und immer wieder schließe ich neue Freundschaften. Manche halten eine Weile, manche länger. Ich habe Freunde für Party‘s, Freunde zum Chillen, Freunde für ernste Gespräche, Freunde zum Pferde stehlen, Freunde für „Mal kurz ans Meer fahren“… Und dann gibt es noch diese Freundschaften, die aussehen als seien sie „stillgelegt“ worden. Man hört nichts von einander, man sieht sich nicht, man schreibt sich nicht mal regelmäßig bei Whatsapp, Facebook, Instagram… Stille. Ich „Rabenfreundin“. Und trotzdem sagen sie nie zu mir „Warum hast du dich nicht gemeldet?“ sondern immer „Schön von dir zu hören!“. Das sind die wahren Freundschaften. Ich melde mich gerne – manchmal sogar nur mit einem „Hab dich lieb“, weil das manchmal einfach reicht. Kein Druck, kein Zwang, keine „Deadline“ und trotzdem weiß ich wir sind immer füreinander da, wenn es drauf ankommt. Kennt ihr diese Momente in denen man jemanden nach Jahren wieder trifft und es fühlt sich so an als wäre nicht ein einziger Tag seit dem letzten Treffen vergangen? Meine größten Streits hatte ich mit genau diesen Menschen und wisst ihr was? Sie sind geblieben! Bis heute! Nicht die Streits, aber die Menschen. Ein Anruf würde reichen und sie wären da, egal wie lange wir uns nicht gesehen haben. Und das macht sie zu etwas ganz Besonderem, denn heutzutage scheint alles so austauschbar, so ersetzbar. Ich bin da ja „Oldschool“. Ich mag die Freunde, die konsequent die selben Leute hassen wie ich – egal ob sie sie kennen oder nicht. Es geht mir darum Stellung für jemanden zu beziehen in einer Welt in der es jeder jedem Recht machen will. Ich mag die Freunde die hinter mir stehen, wenn ich im Unrecht bin. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn ich im Recht bin, dann stehen sowieso alle auf meiner Seite. Ich mag die Freunde die mir nur das Beste gönnen, ganz ohne Neid und mich pushen das Beste meiner selbst zu sein. Dabei ist es völlig egal wie lange ich nichts von ihnen höre, sehe oder lese – das hat keinen Wert für mich.
Und wisst ihr wen ich nachts um 3 Uhr anrufe, wenn ich alleine durch die Nacht nach Hause gehe und Angst vor Monstern, Massenmördern und Geistern habe? Immernoch diese eine Freundin… seitdem ich 16 Jahre alt bin. Manche Dinge ändern sich nämlich nie – nur die zeitlichen Abstände werden größer, aber das ist ok.

Hier erkläre ich euch, wie ihr diese süße Frisur ganz einfach nachmachen könnt
Ihr braucht:

  • 2 Haargummis
  • Haarklemmen

Vorbereitung:
Fürs Flechten und für Hochsteckfrisuren empfehle ich keine frisch gewaschenen Haare! Frisch gewaschene Haare sind nicht so griffig.

So wird’s gemacht:

  1. Zieht links einen Seitenscheitel. Nehmt die Haare vom rechten Oberkopf und flechtet einen Fischgrätenzopf direkt an den Kopf heran. Das geht so: Flechtet einen normalen Fischgrätenzopf, aber nehmt beim flechten immer neue Strähnen mit dazu. Die Strähnen sollten, wie bei einem holländischen Zopf, immer unter dem Zopf hinzugenommen werden.
  2. Flechtet so die komplette rechte Seite weiter bis ihr auf Ohrhöhe angekommen seid. Danach flechtet den Zopf ganz normal als Fischgräte bis zum Ende weiter ohne weitere Strähnen hinzu zu nehmen. Fixiert das Ende mit einem unauffälligen Haargummi.
  3. Nun müsst ihr den Zopf unbedingt an den Seiten auseinander ziehen – an jeder einzelnen „Windung“. Das sorgt erst für diesen tollen Effekt! Zieht den Teil des Zopfes direkt am Kopf etwas mehr auseinander und den Teil ab dem Ohr nicht so stark.
  4. Nehmt die restlichen Haare auf rechten Seite seitlich zu einem Pferdeschwanz zusammen und legt den Fischgrätenzopf darauf. Fangt an den Pferdeschwanz zusammen mit dem Fischgrätenzopf mit einem Haargummi zusammenzubinden, aber beim letzten Mal durchziehen zieht die Haare nicht komplett durch. Lasst den Zopf in einer Art Schlaufe. Die sollte nicht zu groß sein, sondern wie ein Dutt aussehen. Den Rest der Haare könnt ihr runterhängen lassen und erstmal den Zopf schön richten, damit man ihn auf dem entstandenen Dutt gut sehen kann.
  5. Wickelt die restlichen Haare um das Haargummi und steckt sie unter dem Dutt gut fest.
  6. Zieht den Dutt noch ein wenig auseinander.

Tipps & Tricks:

  • Falls ihr Strähnen im Gesicht haben wollt, dann denkt unbedingt vorher daran sie euch beiseite zu stecken.
  • Wenn mal Strähnen ganz rauskommen und sie euch stören, dann könnt ihr sie ganz einfach unter dem Zopf feststecken. Aber ein wenig „messy“ sollte er schon sein.
  • Wenn ihr keine Stufen in den Haaren habt, solltet ihr etappenweise schon beim Flechten hin und wieder mal den Fischgrätenzopf etwas auseinander ziehen. Hört einfach alle paar Zentimeter auf zu flechten, haltet den Zopf mit einer Hand fest und zieht mit der anderen die Windungen etwas auseinander.

Diese Frisur ist der Beweis dafür, dass praktische Frisuren nicht langweilig sein müssen. Diese hier ist verspielt, romantisch und trotzdem hat sie den ganzen Sightseeing-Tag in Wien überlebt. Auch zu einem Action-Date wäre sie wohl perfekt geeignet – ein paar Akzente mit geflochtenen Haaren machen so viel aus. Oder?

Mny
♡♡♡

3 thoughts on “Accent Fishtailbraid in a Wrapped Bun – Fischgrätenzopf: Akzente setzen in einem Dutt

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