Layered Braid

Mehrlagiger Zopf

layered_braid

Heute habe ich mir wirklich was schweres vorgenommen: Mit Worten erklären wie man diesen wunderschönen Zopf macht und was ich mit „Layers“ meine 🙂
Aber ich möchte euch diese neue Technik des Flechtens nicht vorenthalten, weil der Zopf sieht so schön voll aus und ist immer ein Hingucker. Hierfür solltet ihr diesmal mehr Zeit einplanen, ich denke aber an diesen verregneten, grauen Herbsttagen hat man ja genug davon. Im Sommer fallen mir ja immer die besten Frisuren ein und im Winter habe ich dann Zeit sie auszuprobieren– was macht ihr im Herbst / Winter, wenn die Tage kürzer werden? Ich gehöre zu den Menschen die sich schwer alleine beschäftigen können und da muss man sich dann wirklich irgendwann etwas einfallen lassen. ich bin froh das mir irgendwann bewusst geworden ist, dass ich es liebe zu flechten ♡
Einziger Nachteil im Winter: Wir haben viel zu selten gutes Licht für schöne Bilder. Aber ich verspreche euch, ich finde Wege um euch immer wieder etwas neues zu zeigen. Time Management ist alles in dieser dunklen Jahreszeit 🙂

Meine Frisur ♡

Ihr braucht:

  • 1 Haargummi (unauffällig)

Vorbereitung:
Fürs Flechten im Allgemeinen empfehle ich keine frisch gewaschenen Haare! Frisch gewaschene Haare sind nicht so griffig und auch der Zopf hält darin nicht so gut.

So wird’s gemacht:

  1. Nehmt die Haare vom Oberkopf zusammen und flechtet einfach einen ganz normalen Zopf bis zum Ende (Allerdings nicht zu fest) und fixiert ihn mit einem Haargummi. Die restlichen Haare lasst ihr erstmal hängen.
  2. Jetzt nehmt eine Strähne von vorne rechts. Fädelt diese durch die oberste linke „Windung“ des Zopfes von oben durch und lasst die Strähne dann unter dem Zopf hängen.
  3. Jetzt nehmt eine Strähne von vorne links. Fädelt diese durch die oberste rechte „Windung“ des Zopfes von oben durch und lasst die Strähne dann unter dem Zopf hängen.
  4. Jetzt nehmt wieder eine Strähne von vorne rechts. Fädelt diese durch die nächste freie linke „Windung“ des Zopfes (die oberste haben wir ja gerade benutzt, also nehmen wir nun die 2. links) von oben durch und lasst die Strähne dann unter dem Zopf hängen
  5. So arbeitet ihr euch nun Strähne für Strähne durch, bis ihr alle „Windungen“ belegt habt.
  6. Nun habt ihr entweder noch Haare übrig und/oder der ursprüngliche Zopf war nicht lang genug. Deswegen nehmt vorsichtig das Haargummi raus, nehmt einige der Strähnen die hinter dem Zopf noch runterhängen dazu (lasst aber noch ein paar Resthaare übrig) und flechtet ihn einfach weiter. Das Ende des Zopfes fixiert ihr wieder mit dem Haargummi. Keine Sorge, da längere Haare dazu genommen werden wird sich der Rest des Zopfes auch nicht auflösen.
  7. Macht einfach mit den restlichen Haaren Strähne für Strähne weiter wie oben beschrieben, bis alle Haare eingeflochten sind.
  8. Zum Schluss nehmt das Haargummi nochmal raus, nehmt alle Haare die da noch so übrig sind zusammen und fixiert sie mit einem Haargummi.

Tipps & Tricks:

  • Zwischendurch kann es sein, dass man ein wenig den Überblick verliert, aber das ist nicht schlimm. Der Zopf fällt so locker, dass es kaum auffällt und sogar noch gut aussieht.
  • Wichtig ist, dass der Zopf locker fällt!!! Bitte nicht zu stramm machen das Ganze.
  • An einigen Stellen können die Haare gerne etwas rausgezogen werden, damit es noch „luftiger“ wirkt

Ich finde die Idee der „Layers“ total klasse.
Ich hoffe meine Beschreibung war verständlich und ihr bekommt ihn genauso schön hin… oder schöner 🙂
Mny
♡♡♡

8 thoughts on “Layered Braid

  1. Mal wieder Respekt dafür, was du da tolles gezaubert hast! Erst neulich bin ich wieder auf ganzer Linie gescheitert, als ich versucht habe, mir einen französischen Zopf zu flechten – es will mir einfach nicht gelingen und so bleibt mir nur übrig, voller Bewunderung die Haarstyling-Künste bei anderen anzuschauen 🙂

    Allerliebst
    Melina
    http://www.meliabeli.de

  2. Sieht toll aus! Wenn ich kompliziertes Flechtzeug ausprobiere, habe ich anfangs auch öfter mal das Gefühl total den Überblick zu verlieren. Zum Glück legt sich das dann mit ein paar mal rumprobieren immer wieder. 😉

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