Das macht eure Haare kaputt, ohne dass ihr es merkt

In diese 6 Spliss-Fallen tappt jeder von uns
Das macht eure Haare kaputt, ohne dass ihr es merkt

Manchmal denkt man Alles richtig zu machen in der Haarpflege. Man benutzt das richtige Shampoo, kümmert sich um die passende Haarpflege – seht dazu auch: Auf diese Haarpflege Hacks solltet ihr im Alltag auf keinen Fall verzichten, benutzt Haaröl – seht hierzu auch:
Wie benutze ich… Kokusnussöl für schönere Haare? – 6 einfache Tipps für den Haaralltag, und man achtet sogar darauf die Haare auch im Schlaf zu schützen – seht hierzu auch: 5 Tipps wie ihr eure Haare beim Schlafen schützt – ohne viel Aufwand. Doch trotzdem sind die Haare nicht so schön gesund, wie man sich das erhofft. Der böse Spliss kommt einfach immer wieder zurück. An welchen kuriosen Dingen das liegen könnte, verrate ich euch hier. Ich wette, darauf seid ihr noch nicht gekommen…

1. Haare kämmen
Es ist ein Mythos das 100 Bürstenstriche täglich deine Haare glänzen lassen. Denn genau genommen bringt es nämlich gar nichts! Wenn ihr eure Haare falsch kämmt, dann schadet ihr ihnen sogar. Das nennt man mechanische Haarschädigung.
Ganz wichtig ist es erstmal, dass ihr eure Haare niemals vom Ansatz in die Spitzen in einem runterkämmt. Arbeitet euch beim Haare kämmen lieber von unten nach oben vor, indem ihr immer nur kleine Abschnitte kämmt. Erst die Spitzen und dann immer weiter nach oben in Richtung Ansatz. Vor allem nasses Haar ist sehr empfindlich. Da solltet ihr noch feinfühliger beim Kämmen sein als sowieso schon.

2. „Don’t touch it“
Viele von uns machen das ganz unbewusst: Haare zwischen den Fingern zwirbeln oder sich mit den Händen durchs offene Haar fahren. Ich glaube ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schädlich das eigentlich für die Haare ist. Die Bakterien und der Dreck gelangen von den Händen nämlich direkt in eure Haare. Das macht sie schwer und stumpf. Mit der Zeit macht das regelmäßige Anfassen der Haare sie sogar kaputt. Leider sind das ganz schlechte Angewohnheiten, die man sich nur sehr schwer abgewöhnen kann – aber sollte. Also Mädels, Hände weg von euren Haaren! So schwer es euch auch fällt.

3. Haargummis & schöne Haarspangen
Ja, ich weiß. Bei vielen Frisuren empfehle ich euch diese unauffälligen durchsichtigen Haargummis zu benutzen. Sie sind super praktisch, sie sind toll, aber sie sind leider nicht sehr haarschonend. Sie schneiden sich beim Tragen in die Haare ein und reißen einem immer ein paar Haare beim Entfernen mit raus. Das lässt eure Haare schneller brechen. Ich benutze sie zwar trotzdem total gerne, aber so wenig wie möglich und beim rausmachen benutze ich das PreCleanse von Dermalogica. Mehr Infos dazu findet ihr in meinem Blogpost „Gesichtsmasken, Cremes und Kaugummi in den Haaren – Ich habe alles ausprobiert!“.
Auch diese schönen Haarspangen mit Steinchen und Blüten besetzt sehen wunderschön aus, haben aber oft eine schlechte Qualität. Je schöner die Haarspange, desto haarschädigender ist sie meistens – zumindest kommt es mir so vor. Viele von ihnen haben scharfe Kanten und reißen an den Haaren. Gerade beim rein- und raustun brechen die Haare dann ab. Setzt beim Kauf eurer Haaraccessoires also lieber auf Qualität.

4. Handtaschen
Hast du auf einer Seite der Haare mehr Spliss als auf der anderen? Dann kann das an der Handtasche liegen. Wer die Handtasche zum Beispiel immer rechts trägt hat auch auf der Seite oft mehr Spliss. Die Haare werden nämlich regelmäßig unter dem Tragegurt eingeklemmt und brechen somit schneller. Ihr solltet darauf achten, die Haare beiseite zu tun BEVOR ihr die Tasche über die Schulter werft. Darauf muss man auch erstmal kommen, oder?

5. Immer die selbe Frisur
Weil es praktisch ist und schnell gehen muss oder weil ihr sie so gerne mögt, tragt ihr jeden Tag die selbe Frisur? Tut das nicht! Es ist nicht gut für die Haare, denn dadurch werden immer die selben Stellen beansprucht. Wer zum Beispiel immer einen tiefen Pferdeschwanz trägt und das Haargummi immer um die selbe Stelle bindet, schadet seinen Haaren damit. Die Haare brechen dann auch genau dort als erstes. Besser ist es also immer neue Frisuren auszuprobieren und ich weiß ganz genau wo ihr neue Frisurideen finden könnt: Hier auf braids.life. 🙂 Schaut euch doch mal um.

6. Reißverschlüsse
Haare verhaken sich im Allgemeinen gerne im Reißverschluss der Jacke. Ist euch das auch schon aufgefallen? Meistens beim Zumachen der Jacke, aber auch wenn man die Jacke nicht ganz zumacht reiben die Haare immer an dem Reißverschluss entlang. Im Winter wird es dann noch schlimmer für die Haare, denn durch die trockene Heizungsluft und die eisige Kälte brechen die Haare ganz leicht ab.
Mein Tipp: Große Tücher und Schals halten nicht nur warm, sie schützen auch eure Haare davor eingeklemmt zu werden.

Hättet ihr gedacht, dass solche alltäglichen Dinge eure Haare kaputt machen und echte Spliss-Fallen sind? Oft fallen einem die simpelsten Sachen gar nicht auf. Komisch oder? 🙂
Teilt den Beitrag mit eurer besten Freundin, damit auch ihre Haare im Alltag schön bleiben.

Eure Mny
♡♡♡

2 thoughts on “Das macht eure Haare kaputt, ohne dass ihr es merkt

  1. Danke für die Tipps – bei einigen Punkten war ich mir gar nicht bewusst, was ich meinen Haaren damit antue und wundere mich dann über den Spliss. Ich werde auf diese Punkte in Zukunft besonders achten.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und alles Liebe

  2. Hey!

    Ich habe mir letztes Jahr dünnere schwarze Gummis gekauft, da ich gerne Pferdeschwänze trage. Jetzt war ich so auch im Schwimmbad und habe die Haare dann teilweise noch (wir waren im Urlaub), bis wir am Ferienhaus angekommen waren, so getragen.

    Als wir zu Hause angekommen sind (nach einer Woche), habe ich gespürt, wie dünn meine Haare geworden sind und tatsächlich ist es so passiert, wie du oben beschreibst… sie sind an der Stelle abgebrochen. Deswegen empfehle ich wirklich allen, ganz selten Haargummis zu tragen und wenn dann nur die dickeren und weichen.

    Musste die Haare abschneiden lassen, worüber ich echt sehr traurig bin. So etwas passiert mir nicht noch einmal 🙂

    Herzliche Grüße
    Gianna

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